Hessen

Paradigmenwechsel fürs Wohnen und die Mobilität:

Die hessische Initiative „Großer Frankfurter Bogen“

Die Ende 2019 vom Land Hessen gestartete Initiative „Großer Frankfurter Bogen“ (GFB) verbindet die Wohnraumentwicklung mit der Verkehrswende: Immer mehr Kommunen in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main sind vom Mangel an bezahlbarem Wohnraum und von der Überlastung der Straßeninfrastruktur betroffen.

Foto: © HMWEVW/Per Schorn

Bezahlbarer Wohnraum ist längst zur regionalen Frage geworden, die eine regionale Antwort braucht – auch weil immer mehr Menschen in die Umlandkommunen ziehen. In der Folge steigen auch hier die Immobilien- und Mietpreise, teilweise mittlerweile deutlicher noch als in den Städten

Wo schon hoch verdichtet wie in der Rhein-Main-Region gelebt wird, gerät die Mobilität noch stärker in den Mittelpunkt und die regionale Weiterentwicklung in die Diskussion. Deswegen werden erstmals Flächen für neue Wohnquartiere in Ergänzung zur Landes- und Regionalplanung entlang der bestehenden Schienenwege gesucht: Sie sind die Lebensadern des Großen Frankfurter Bogens. Wenn mehr Menschen den öffentlichen Personennahverkehr nutzen, dient das dem Klima- und Umweltschutz und entlastet die Straßeninfrastruktur.



MEHR MUT MACHEN, MEHR IN BEWEGUNG SETZEN,

MEHR HILFE ZUR SELBSTHILFE

Mit dem Großen Frankfurter Bogen gibt das Land Hessen Städten und Gemeinden verstärkte Unterstützung, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Teilnehmen können Kommunen mit einem Schienenanschluss für die S- oder Regionalbahn, der in höchstens 30 Minuten fahrplanmäßig vom Frankfurter Hauptbahnhof aus erreichbar ist. Für die Partnerschaft entscheidet sich jede von ihnen individuell. Dann unterzeichnen Land und Kommune eine kurze Vereinbarung über die gemeinsamen Ziele und Maßnahmen; das Land gibt dabei aber keine Zahlen zu schaffender Wohnungen vor; vielmehr geht es um Unterstützung für individuelle Lösungen der Kommunen.

Foto: © HMWEVW/Per Schorn

Das Ziel: Überall in der Region soll es sozial durchmischte, lebenswerte Quartiere mit bezahlbaren Wohnungen geben. Damit sich jede und jeder entscheiden kann, wie sie oder er leben möchte.

Die neuen Wohnungen sollen im Umkreis von bis zu 1,5 Kilometern um die relevanten Schienenhaltepunkte entstehen, um den Infrastrukturbedarf möglichst gering zu halten und umweltschonende Mobilität zu erleichtern. Grundsätzlich hat die Innenentwicklung Priorität – also die Bebauung bereits versiegelter Flächen, Lückenschlüsse, Aufstockungen oder Umnutzungen von Gebäuden. Nach Schätzung des Landes lässt sich knapp die Hälfte des Potenzials von rund 200.000 Wohnungen auf diese Weise erschließen. Außenentwicklung bleibt also notwendig.

Grafik: © HMWEVW

Mit dem Großen Frankfurter Bogen stärkt Hessen die Weiterentwicklung der Kommunen und somit auch die Entwicklung der Region in ihrer polyzentrischen Struktur.

Die praktischen Lösungen können nur in den einzelnen Kommunen gefunden werden. Dort werden die Konzepte entwickelt und umgesetzt. Die Bauleitplanung verantworten die Städte und Gemeinden selbst. Sie entscheiden, wo und wie vor Ort neue Wohnungen gebaut werden. Zugleich sind die Herausforderungen vielerorts ähnlich, und alle Akteurinnen und Akteure – von Immobilienwirtschaft bis Hochschulen – beschäftigen sich über räumliche und disziplinäre Grenzen hinweg mit drängenden Fragen rund um die Entwicklung von Wohnraum und Quartieren. Sehr viele sind interessiert an Austausch und einem stabilen Netzwerk. Diese Plattform bietet die Landesinitiative.

Die Partnerkommunen der Landesinitiative Großer Frankfurter Bogen, Stand: 31.08.2023. Grafik: © HMWEVW

Bereits 42 Partnerkommunen sind Teil des Großen Frankfurter Bogens. Sie können das GFB-Vorteilspaket nutzen und erhalten Unterstützung bei der Entwicklung bezahlbarer Wohnungen in zukunftsfähigen Quartieren. Zusätzlich profitieren sie vom wachsenden Netzwerk, von Impulsen von Expertinnen und Experten, von Projektunterstützung und von weiteren Angeboten.



VIEL ERREICHT,

VIEL ZU TUN

Viele Kommunen sind bereits seit Langem im Wohnungsbau aktiv, müssen sich aber angesichts neuerer Entwicklungen immer wieder für den genau passenden Weg und weitere Maßnahmen für ihre Stadt oder Gemeinde entscheiden. Hierbei begleitet das Land partnerschaftlich, berät, fördert und gibt gerne auch Impulse. Kooperation ist Teil des Selbstverständnisses in der Zusammenarbeit von Land und Kommunen im Großen Frankfurter Bogen. Die Landesinitiative soll den Partnerkommunen verstärkten „Rückenwind“ auf ihrem individuellen Weg geben. Patentrezepte gibt es nicht, doch der Große Frankfurter Bogen begleitet mit einem Vorteilspaket, um gute Lösungen zu unterstützen.

Foto: © HMWEVW/Per Schorn

Das Ziel lautet: langfristiges Wachstum von innen heraus. Das Land Hessen geht davon aus, dass im Großen Frankfurter Bogen auf sogenannten prioritären Entwicklungsflächen bis zum Jahr 2040 rund 200.000 neue Wohnungen entstehen könnten.

Dank einer ehrgeizigen Wohnungsbaupolitik hat Hessen 2020 die Trendwende im sozialen Wohnungsbau erreicht und den jahrzehntelangen bundesweiten Schwund an Sozialwohnungen in unserem Bundesland gestoppt, seit 2021 wächst die Zahl wieder. Mehr als 80 Prozent der 1.753 neuen Sozialwohnungen in Hessen, für die 2021 Fördermittel zugesagt wurden, werden in den Partnerkommunen des Großen Frankfurter Bogens entstehen. Um dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist auch der Erwerb von Belegungsrechten eine gute Option, denn: Jede Sozialwohnung, die bewahrt werden kann, muss nicht neu gebaut werden.

Das GFB-Vorteilspaket für Partnerkommunen. Grafik: © HMWEVW

Mehr als 70 Prozent der Wohneinheiten, für die das Land 2022 Geld bereitgestellt hat, um Belegungsrechte zu erwerben, liegen im GFB-Gebiet.

Rund dreieinhalb Jahre nach dem Start der Landesinitiative sieht Hessens Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir den Großen Frankfurter Bogen als klaren Erfolg: „Der Weg war richtig: 42 Kommunen sind inzwischen Teil der GFB-Familie und profitieren von besseren Konditionen und gezielter Förderung bei Wohnungsbau und Stadtentwicklung, intensiver Netzwerkarbeit und der Beratung des Landes für neues Bauland. Inzwischen gibt es rund 140 Wohnungsbauvorhaben in den Partnerkommunen des GFB mit einem Potenzial für etwa 60.000 Wohnungen.“

Foto: © HMWEVW/Oliver Rüther

Die Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau wurden in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht: Insgesamt stehen zwischen 2019 und 2024 Landes- und Bundesmittel in Höhe von 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung. In den kommenden zwei Jahren stehen für die soziale Wohnraumförderung 430 Millionen Euro (2023) und 455 Millionen Euro (2024) zur Verfügung. Hiervon wird auch der Große Frankfurter Bogen profitieren.


QUARTIERE WACHSEN MIT LEBENSQUALITÄT

Ebenso wichtig wie der Wohnungsbau ist die Entwicklung möglichst lebenswerter Quartiere. Deshalb thematisiert der GFB mit seinem Förderund Dialogangebot auch die Aspekte Wohnund Lebensqualität auf Quartiersebene.

Mit Unterstützung des GFB sollen neue Stadtquartiere mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen. Zum Beispiel, indem nachhaltige städtebauliche Konzepte gefördert werden, die über das Bauen hinausschauen und soziale, ökologische und infrastrukturelle Faktoren miteinbeziehen.

In der Konsequenz heißt das: Wo viele neue Wohnungen entstehen, muss auch die Infrastruktur mithalten. Dazu braucht es neben passenden Mobilitätsangeboten beispielsweise fußläufig erreichbare Geschäfte, soziale Einrichtungen und vor allem Grün- und Freiflächen. Im Jahr 2022 hat Hessen deshalb im Landesprogramm „Nachhaltiges Wohnumfeld“ Grün- und Freiraumprojekte gefördert. Ein Beispiel ist der Langener Bürgerpark, Teilbereich „West“, der als grüne Verbindung zwischen der geplanten Wohnbebauung und der freien Landschaft dienen wird.

Foto: © HMWEVW/Per Schorn

Wertvolle Anregungen für mehr Lebensqualität können außerdem auch die Baulanddialoge liefern. Hier geht es darum, Bürgerinnen und Bürger frühzeitig an Bauprojekten zu beteiligen – das fördert nicht nur die Akzeptanz von Bauvorhaben, sondern bringt Menschen vor Ort mit an den Tisch. Dadurch entsteht die Chance, die Planung zu verbessern. Daher sind die Baulanddialoge Teil des GFB-Vorteilspakets.



GEMEINSAM MIT IDEEN IN DIE

ZUKUNFT DES WOHNENS

Einfach weiter wie bisher? Ganz klar nicht die beste Option für eine lebenswerte Zukunft. Deshalb beschäftigt sich auch der Große Frankfurter Bogen mit Fragen wie: Wie werden wir in Zukunft leben? Was wollen wir verändern? Welche Entwicklungen kommen im Ballungsraum auf uns zu? Und wie sieht eine nachhaltige Planung unter diesen Bedingungen aus?

Die verschiedenen Herausforderungen für das Wohnen der Zukunft sind nicht von heute auf morgen lösbar, doch essenzielle Veränderungen in unseren Städten und Gemeinden sind bereits spürbar. Von Klimaschutz bis zum demografischen Wandel – Städte und Gemeinden haben begonnen, Lebensräume sozial, klimafreundlich und resilient zu gestalten.

Umnutzungen oder Zwischennutzungen erweitern den Raum auch für ungewohnte Perspektiven, und sie laden ein, den eigenen Blick auf die Stadt zu überprüfen. Das „smarte“ Zuhause der Zukunft muss nicht nur energieeffizienter und digitaler, sondern mit Blick auf den Flächen- und Ressourcenverbrauch auch intelligenter, also vor allem flexibler genutzt werden können.

Foto: ©️ HMWEVW/Petra Manahl

Auf den Trend zum Homeoffice sind viele Wohnungen nicht ausgelegt. Aber auch der Auszug der Kinder oder die Pflege eines Angehörigen sind klassische Fälle, für die flexiblere Raumlösungen die Antwort sein könnten. Ein weiterer Zukunftstrend sind gemeinschaftliche Wohnformen, die mehr Miteinander anstreben, indem sie etwa öffentliche Räume schaffen oder nachbarschaftliche Hilfe organisieren. So können sie ganzen Quartieren Impulse geben. Auch für ein generationenübergreifendes oder altersgerechtes Wohnen eröffnen sich hier neue Möglichkeiten. Beispielgebende Projekte entstehen auch im Großen Frankfurter Bogen.1

Viele GFB-Partnerkommunen sind bereits auf dem Weg, andere erproben neue Instrumente, Institutionen, Hochschulen, Bürgerinnen und Bürger haben gute Ideen, die umgesetzt werden können – einige davon mithilfe des Großen Frankfurter Bogens.


GFB-ZUKUNFTSWERKSTATT

Der Große Frankfurter Bogen initiiert und begleitet Projekte zum Wissensaustausch und zur Netzwerkstärkung zwischen den Städten und Gemeinden. Dabei verknüpft der GFB die Schaffung bezahlbaren Wohnraums mit der Beschäftigung mit Zukunftsfragen im Bereich Wohnungsbau und Zusammenleben: In der GFB-Zukunftswerkstatt werden Fragen diskutiert, regionale Akteurinnen und Akteure eingebunden, Impulse gegeben sowie innovative und zukunftsweisende Projekte unterstützt. Letztlich geht es darum, was die Region ausmacht, wie das Wohnen und Leben in dieser zukünftig aussehen soll und wie nicht nur mehr, sondern auch gut gebaut werden kann.

Beleuchtet wurden diese Fragen unter anderem mit dem Aktions- und Vernetzungsformat „GFB-Sommer’22“: Vom 20. Juli bis 4. September 2022 stellten 24 Partnerkommunen und projektbezogene Kooperationspartner unter dem Motto „WOHNEN ZUSAMMEN ERLEBEN“ über 60 Aktionen rund um GFB-Förderprojekte, weitere Wohnungsbauvorhaben und/oder die Zukunft des Wohnens in ihrer Stadt bzw. Gemeinde oder in der Region zusammen.

Bürgermeister Steffen Ball nahm im Rahmen des GFB-Sommers’22 die Bürgerinnen und Bürger mit auf einen Rundgang durch Heusenstamm. Foto: © Urban Media Project

Bei Rundgängen, Talks, Workshops, verschiedenen Familienprogrammen, Radtouren, abendlichen Events und Ausstellungen entstand Raum für Impulse, Austausch und Begegnung. Dabei gab es vielerorts auch die Gelegenheit, mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern ins Gespräch zu kommen.2

Mit dem „GFB-Sommer’22“ sollten insbesondere die Bürgerinnen und Bürger für das Thema Wohnen interessiert, eine potenziell erhöhte Akzeptanz für Wohnungsbauprojekte bewirkt bzw. breitere Zielgruppen für Partizipation gewonnen sowie positive Entwicklungsperspektiven für die Region aufgezeigt werden. So trug der „GFB-Sommer’22“ dazu bei, die Beschäftigung mit der Zukunft des (bezahlbaren) Wohnens im Großen Frankfurter Bogen und die Identität als Region zu stärken. Darüber hinaus unterstützte der „GFBSommer’22“ die Partnerkommunen in ihrer Kommunikation mit ihren Bürgerinnen und Bürgern.

Zudem werden städtebauliche Wettbewerbe oder Ideenwettbewerbe und nachhaltige Quartierskonzepte gefördert, um die Partnerkommunen bei der Suche nach Antworten auf ihre jeweiligen Zukunftsfragen zu unterstützen.

Ein weiteres wichtiges Format ist der GFB-Zukunftspreis. Mit den Preisgeldern können dreimal jährlich beispielgebende Projekte ausgezeichnet werden, die in Partnerkommunen des Großen Frankfurter Bogens zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums in lebenswerten Quartieren beziehungsweise mit innovativen und kreativen Projekten und Ideen zu Zukunftsthemen rund um Wohnen und Stadtentwicklung in der RheinMain-Region beitragen. Darüber hinaus sind innovative und praxisorientierte Hochschulprojekte in oder mit GFB-Partnerkommunen oder mit übergreifendem Mehrwert für die Region teilnahmeberechtigt. Insgesamt stehen jährlich 150.000 Euro zur Verfügung. In den ersten fünf Wettbewerbsrunden wurden bereits zahlreiche Projekte prämiert, darunter kreative Zwischennutzungen, Wohnungsbauvorhaben (auf Konversionsflächen), Initiativen für gemeinschaftliches Wohnen, Hochschulprojekte und neue Formate, um zur Entwicklung von Kommunen und der Region ins Gespräch zu kommen.3

Wir wissen: Die Stadt ist niemals „fertig“ – angesichts eines teilweise als krisenhaft bewerteten Status quo nehmen Dynamik, Komplexität und mitunter auch Zielkonflikte noch weiter zu. Wo liegen Ursachen – und wie gehen wir mit den Problemen einer komplexen Welt um?

Urkundenübergabe für das Projekt „Reallabor Kulturcampus“ am 18. April vor Ort mit Jakob Sturm (Landesbeauftragter für Räume für die Kultur- und Kreativwirtschaft), Britta von der Recke (Offenes Haus der Kulturen e. V.), Anna Maria Mayerhofer (Architects for Future), Katharina Wagner (Planungsdezernat der Stadt Frankfurt), Gertrudis Peters (Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen), Dr. Tim Schuster und Flora Hochrein (Offenes Haus der Kulturen e. V.), Staatssekretär Jens Deutschendorf (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen), Andrea Jürges (Deutsches Architekturmuseum Frankfurt) (v. l. n. r.). Foto: © HMWEVW / Bernd Kammerer


WACHSEN MIT DEN NEUEN HERAUSFORDERUNGEN

Mit der Landesinitiative Großer Frankfurter Bogen hat Hessen einen Anfang gemacht. Sie setzt auf das Engagement aller Beteiligten und nimmt die drängenden Herausforderungen von Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz in den Blick. Denn Wohnungsbau ist ein Zukunftsthema.

Der Große Frankfurter Bogen versteht sich auch als eine Plattform für umfassende Themen wie Energie und Mobilität: Ohne ihre Berücksichtigung ist heute kein langfristiger Erfolg in der Siedlungsentwicklung denkbar.

Zahlreiche Zukunftsfragen reichen weit über den GFB hinaus: Das gilt etwa für Klimaschutz und Klimaanpassung, für Wassermanagement und Trinkwasserversorgung. Expertinnen und Experten beschäftigen sich zunehmend mit der wassersensiblen Stadtentwicklung, also Versickerung, Retention und Verdunstung von Niederschlägen im urbanen Raum.

Foto: © HMWEVW/Per Schorn

Immer mehr Städte und Gemeinden nehmen sich hier auch das sogenannte Schwammstadt-Prinzip zum Ziel.

Wenn im Großen Frankfurter Bogen praxisnahe Instrumente oder beispielgebende Handlungsansätze für derartige Zukunftsfragen in einer verdichteten und weiterwachsenden Region entwickelt werden, können sie auch andernorts funktionieren. Daher will Hessen mit der Landesinitiative dazu ermuntern, neue Wege zu gehen und die Erfahrungen zu teilen.

So hat das GFB-Symposium’23 im Mai des Jahres einiges vor dem gezeigt, was wir hier gemeinsam in rund dreieinhalb Jahren gemeinsam erreicht haben. Mit Gästen aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Gesellschaft wurde über neue Ideen und Lösungsansätze für das Bauen und Wohnen in Metropolregionen diskutiert.

Der Große Frankfurter Bogen steht dafür, dass Hessen kein Wachstum um jeden Preis will: Vielmehr soll der GFB zu einem deutlich flächenverbrauchsärmeren, ressourcen- und klimaschonenderen nachhaltigen Bauen und Wohnen beitragen, das soziale, ökologische und ökonomische Faktoren gleichermaßen wichtig nimmt.

1 Landesberatungsstelle Gemeinschaftliches Wohnen in Hessen: https://www.gemeinschaftliches-wohnen.de/wohnprojekte/

2 GFB-Sommer’22-Rückblick: https://www.grosser-frankfurter-bogen.de/gfb-sommer22/ und https://www.grosser-frankfurter-bogen.de/gfb-sommer22-einblicke/

3 Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (Hg.): GFB-Zukunftspreis. Vorgedacht – vorgemacht: Ideen fürs Wohnen von morgen. Wiesbaden, 2022. GFB-Zukunftspreis, Übersicht prämierter Projekte: https://www.grosser-frankfurter-bogen.de/gfb-zukunftspreis/gfb-zukunftspreis-praemierte-projekte/