Rheinland-Pfalz

TRANSFORMATION DURCH GELEBTE BAUKULTUR

Baukultur ist mittlerweile ein etablierter Begriff – national und auch international. Spätestens seit der Erklärung von Davos1 mit dem Titel „Eine hohe Baukultur für Europa“, die die Kulturministerinnen und Kulturminister 2018 unterzeichnet haben, hat der Begriff auch international an Bedeutung gewonnen.

Dennoch bestehen nach wie vor viele Vorurteile gegenüber der Anwendung von Instrumenten zur Steigerung baukultureller Qualitäten und ihrem Nutzen für die gesamte Gesellschaft. Die Vermittlung und Stärkung der Werte sind daher Aufgabe der Bundesstiftung Baukultur2, der Baukulturinitiativen der Länder sowie der regionalen Initiativen.

Häufig gestellte Fragen lauten: Was bedeutet Baukultur eigentlich? Wird das Bauen dadurch nicht teurer? Welche Bedeutung hat Baukultur für die Kommunen oder die Bauherrinnen und Bauherren vor Ort? Wie kann die Baukultur Einfluss nehmen auf eine zukunftsgerechte Entwicklung im Bereich Bauen und Wohnen und den bereits begonnenen Wandel unterstützen?

Zum Wohnhaus umgebaute Scheune in Niederweis

Foto: © Christine Schwickerath, Rainer Roth Architekt, Meckel, 2016

Rheinland-Pfalz ist bundesweit Vorreiter in Sachen Baukultur. Bereits im Jahr 2003 wurde unter der Schirmherrschaft des damaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck der sogenannte „Runde Tisch Baukultur“ ins Leben gerufen. Ziel war und ist es, qualitätsvolles Bauen zu fördern. Aufgrund der Vielschichtigkeit des Themas arbeitet die Initiative ressort- und fachübergreifend unter Federführung des Ministeriums der Finanzen und in enger Kooperation mit der Architektenkammer Rheinland-Pfalz (https://baukultur.rlp.de/de/startseite/).

Sitzende Männer in Anzügen bei der Auftaktveranstaltung 2003

Auftaktveranstaltung 2003. Foto: © Kristina Schäfer, Mainz, 2003

Seit der Gründung der Landesinitiative Baukultur Rheinland-Pfalz wird Wert darauf gelegt, dass der Begriff nicht als ein Synonym für „schöne“ Architektur oder Baukunst verstanden wird. Stattdessen werden auch die Themen Ökonomie, Ökologie und Soziales mit in den Blick genommen. Unser Verständnis von Baukultur umfasst die gesamte gebaute Umwelt und damit unseren täglichen Lebensraum.

Logo der Landesinitiative Baukultur

Foto: © Christine Schwickerath, Rainer Roth Architekt, Meckel, 2016

Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen

Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen – Jubiläumsfeier 20 Jahre Baukultur Rheinland-Pfalz 2023. Foto: © Kristina Schäfer, Mainz, 2023

Frau vor Ausstellungsbannern der Ausstellung 20 Jahre Baukultur Rheinland-Pfalz

Ausstellung 20 Jahre Baukultur Rheinland-Pfalz. Foto: © Kristina Schäfer, Mainz, 2023

 

BAUSTEINE FÜR EINE GUTE
BAUKULTUR IN RHEINLAND-PFALZ

1. VERNETZUNG UND KOMMUNIKATION

Ein wichtiger Faktor zur Stärkung der Baukultur sind der Aufbau und die Pflege von Netzwerken. Partnerinnen und Partner unterstützen nicht nur die Vermittlungs- und Umsetzungsmöglichkeiten, sondern fungieren auch als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, indem sie Informationen, Kriterien und Werte der Baukultur weitergeben.

Das Netzwerk in Rheinland-Pfalz besteht daher nicht nur aus einer ressortübergreifenden Zusammenarbeit. Kammern, Institutionen oder nachgeordnete Behörden spielen ebenso wie Städte und Gemeinden eine wichtige Rolle, um auf baukulturelle Belange aufmerksam zu machen und Instrumente zur Förderung der Baukultur anzuwenden.

An dieser Stelle soll das Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz in Mainz (https:// www.zentrumbaukultur.de) vorgestellt werden, das von der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und dem für Bauen und Wohnen zuständigen Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz getragen wird. Seit seiner Gründung im Jahr 2007 hat sich das Zentrum Baukultur (ZB) Rheinland-Pfalz zu einem Vorreiter und Kommunikationsort rund um das Thema Bauen entwickelt. Im Jahr 2012 bezog das ZB den Brückenturm des denkmalgeschützten Rathausensembles von Arne Jacobsen in der Mainzer Innenstadt. Im Herzen der Stadt gibt es seitdem einen Ort, an dem mit Bürgerinnen und Bürgern, der Politik, der Verwaltung, Institutionen, Vereinen und Verbänden diskutiert wird, an dem Ausstellungen gezeigt werden und Veranstaltungen stattfinden. Das Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz wurde zum Vorbild für ähnliche Orte und Konzepte in anderen Bundesländern und hat sich als bedeutsame Institution im Bereich der Baukultur etabliert.

 

2. FÖRDERUNG REGIONALER
BAUKULTURINITIATIVEN

Baukultur ist mittlerweile ein etablierter Begriff – national und auch international. Spätestens seit der Erklärung von Davos1 mit dem Titel „Eine hohe Baukultur für Europa“, die die Kulturministerinnen und Kulturminister 2018 unterzeichnet haben, hat der Begriff auch international an Bedeutung gewonnen.

 

zum Wohnhaus umgebaute Scheune in Schlitzhof Hofweiler

Umbau Scheune – Schlitzhof, Hofweiler. Foto: © Christine Schwickerath, Rainer Roth Architekt, Meckel, 2017

Die Baukulturinitiative Eifel (https://www. eifel-baukultur.de/) und die Baukulturinitiative Welterbe Oberes Mittelrheintal (https://sgdnord.rlp.de/themen/bauen-und-eigentum/die-initiative-baukultur) sind die ersten Initiativen, die sich unter Beteiligung der Landesinitiative gegründet haben.

„Werte erhalten – Zukunft gestalten“ ist beispielsweise der Leitgedanke der Baukulturinitiative Welterbe Oberes Mittelrheintal. Der Erhalt und die Weiterentwicklung des Kulturraums Oberes Mittelrheintal und die Förderung der baukulturellen Entwicklung im Welterbetal sind die Leitlinien der Zusammenarbeit der Partnerinnen und Partner.3

Ziel beider genannter Initiativen ist es, die typischen Siedlungsstrukturen zu bewahren bzw. unter Berücksichtigung veränderter Nutzungsansprüche weiterzuentwickeln und Wege für neues Bauen in alter Umgebung aufzuzeigen. Darüber hinaus sollen vor allem auch die Innenbereiche als Standort für verschiedenste Bedarfe vom Wohnraum über das Gewerbe entwickelt werden.

Weitere Baukulturinitiativen in Rheinland-Pfalz sind die Baukulturinitiative Deutsche Weinstraße, das Schaufenster Baukultur in Koblenz, die Architekturgalerie in Kaiserslautern sowie die Initiative Baukultur Trier.4

 

3. GUTE BEISPIELE

Ein weiterer Baustein guter Baukultur ist das Aufzeigen gelungener Beispiele und die Förderung von Modellprojekten. Hierzu werden in der Regel Wettbewerbs- und Auszeichnungsverfahren genutzt, um nicht nur einmalige Leuchttürme zu bauen oder zu zeigen, sondern um Multiplikatorprojekte bzw. Bauherrinnen und Bauherren zu finden.

Neben dem rheinland-pfälzischen „Staatspreis für Architektur und Wohnungsbau“, der seit Jahrzehnten regelmäßig von der Geschäftsstelle Baukultur, die im Ministerium der Finanzen angesiedelt ist, ausgelobt wird, gibt es weitere regionale Auszeichnungsformate im Land, wie beispielsweise „Vorbildliche Bauten in Ortskernen“ der Baukulturinitiative Eifel oder „Bau- und Gartenkultur“ der Baukulturinitiative Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Bereits bei der Erstellung der jeweiligen Auslobungsunterlagen sowie bei der Bereisung der Bewerbungen und schließlich bei den Jurysitzungen bringen die Diskussionen über gute Beispiele, gute Baukultur und übertragbare Ansätze einen immensen Mehrwert. Eine gut ausgewählte Jury, die breit aufgestellt ist und viele Akteurinnen und Akteure mit einbindet, schafft ein gemeinsames Verständnis und setzt klare Zielvorgaben für weitere Projekte.

Empfehlenswert ist auch die Durchführung sogenannter Stadtspaziergänge. Denn auch hier besteht die Möglichkeit, im direkten Austausch über verschiedene Themen zu diskutieren. Dabei werden auch aktuelle Themen wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit oder Bezahlbarkeit mit den zu besichtigenden Objekten verknüpft. Auf diese Weise wird Baukultur nicht nur mit dem Thema „Bewahren“, sondern auch mit dem Thema „Weiterentwickeln“ verbunden.

 

4. BAUKULTURVERMITTLUNG UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Ein Anliegen der Initiativen ist es, ein Bewusstsein für Baukultur bei allen Menschen zu schaffen. Es sollte bereits in der frühen Bildungsphase im Kindergarten und in der Schule ein Interesse für die gebaute Umwelt geweckt werden. Länderübergreifend und auch durch die Aktivitäten der Bundesstiftung Baukultur gibt es zahlreiche Formate, wie Baukultur frühzeitig in das Bildungssystem integriert werden kann. Eine frühe Auseinandersetzung mit Baukultur trägt zu einer gelebten Partizipation bei, die aus dem öffentlichen Bereich des Bauens nicht mehr wegzudenken ist.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurde in den letzten Jahren, unter der Federführung der Stiftung Baukultur der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, die Reihe „Wir sind Heimat“5 ins Leben gerufen. Die Serie hat regelmäßig über regionale Baukultur, moderne Architektur, das Leben auf dem Land und über die Menschen vor Ort, die dahinterstehen, berichtet.

Auf der Website des Zentrums Baukultur finden sich die verschiedenen Publikationen sowie Links zu den erschienenen Filmen, wie etwa „Wir sind Heimat - Der Film“ und „Die Sonder-Edition zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald“.

Mehrere Menschen bei der Veranstaltung im Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz in Mainz

Veranstaltung im Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz in Mainz: „Heimat ist für mich ...“. Foto: © Kristina Schäfer, Mainz, 2016

Einerseits haben die Bauherrinnen und Bauherren vor Ort viel Aufmerksamkeit erhalten – die Beiträge wurden kostenlos in den Gemeindeblättern der jeweiligen Verbandsgemeinden6 veröffentlicht, andererseits ist auch die Identifikation der Bauherrnschaft mit dem Objekt vor Ort gestiegen. Durch diese Form der Öffentlichkeitsarbeit wurde das Ziel erreicht, gute Projekte vorzustellen und Beispiele zu multiplizieren. Gleichzeitig konnte gezeigt werden, was gute Baukultur ausmacht, und zwar in allen Bereichen vom Tourismus über den Brückenbau bis hin zur innerörtlichen Bestandsentwicklung.

Darüber hinaus gibt es zum Beispiel im Welterbe Oberes Mittelrheintal eine „Leitfadenreihe“, die sich mit verschiedenen Themen beschäftigt. Angefangen beim „Leitfaden Baukultur“ über die „Farbkultur“ bis hin zum „Straßenbau“ mit dem Schwerpunkt Ortseingänge. Auch die Installation von Photovoltaikanlagen wird betrachtet. Neben guten Beispielen, Hinweisen, rechtlichen Zuordnungen sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern werden auch Fördermöglichkeiten aufgezeigt.

Leitfäden Baukultur Oberes Mittelrheintal

Leitfäden Baukultur Oberes Mittelrheintal. Foto: © Bianca Klein, Mainz, 2023

5. WEITERE BAUSTEINE

Nicht unerwähnt bleiben sollen die Themen Wettbewerbe und Gestaltungsbeiräte. Beide Instrumente werden in Rheinland-Pfalz mit dem Ziel eingesetzt, die Baukultur zu stärken.

Wettbewerbe sind ein gutes Mittel, das in Rheinland-Pfalz sowohl im Landesbau, im Wohnungsbau als auch beispielsweise bei landschaftsplanerischen Aufgaben wie dem Realisierungswettbewerb zur „Neugestaltung des Loreleyplateaus“ eingesetzt wird, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Die Bandbreite der eingereichten Wettbewerbsbeiträge ermöglicht es, regelmäßig aus einer Vielzahl von Entwürfen den besten auszuwählen und das Ergebnis dann umzusetzen.

Blick auf das Loreleyplateau mit Loreley im Vordergrund

Neugestaltung Loreleyplateau. Foto: © VG Loreley, Armin Schaust, 2023

Darüber hinaus gibt es auch rechtliche Grundlagen im Baugesetzbuch (BauGB), beispielsweise in § 1 BauGB, der die Berücksichtigung baukultureller Belange vor- schreibt, sowie rechtliche Instrumente, wie in § 172 ff BauGB, der Kommunen entsprechende Möglichkeiten aufzeigt, wie zum Beispiel die Aufstellung von Erhaltungssatzungen.

Kartenansicht des Loreleyplateau

Wettbewerbsbeitrag Neugestaltung Loreleyplateau. Planverfasser: © Werkteam Loreley, Erfurt, 2017

 

II. TRANSFORMATION DURCH
GELEBTE BAUKULTUR

1. GRÜNDE FÜR EINE GUTE BAUKULTUR

Dass Baukultur weit mehr als eine ästhetische Diskussion ist, wird oft betont und viel diskutiert. Es ist wichtig aufzuzeigen, was Baukultur leisten kann, wo ein Mehrwert entsteht und wie das Weiterentwicklungspotenzial kommuniziert werden kann.

Angefangen von der Stärkung der Identität mit dem Gebäude, dem Orts- und Stadtbild, der Kulturlandschaft oder durch gut gestaltete Beteiligungsprozesse, ist Baukultur aber auch ein Standortfaktor, da langfristig das Image aufgewertet und damit der Standort attraktiver wird.

Baukultur bedeutet nachhaltiges Handeln. Denn alles, was sorgfältig geplant, durchdacht und in Prozessen gestaltet wird, schafft langfristig eine höhere Akzeptanz, einen Wiedererkennungswert und eine längere Nutzungsdauer. Qualitätsvolles Planen und Bauen verursacht nicht zwangsläufig höhere Kosten oder benötigt mehr Zeit. Dabei gilt es zwischen Qualitäten und dem immer größer werdenden Anspruchsdenken zu unterscheiden. Nachhaltiges Bauen mit baukulturellem Anspruch spart langfristig Zeit und Kosten.

Das Bewusstsein dafür ist vielerorts bereits vorhanden, dennoch müssen die positiven Aspekte von allen Seiten erkannt werden: Politik, Verwaltung, Investorinnen und Investoren, Bauherrinnen und Bauherren sowie Bürgerinnen und Bürgern.

Alle genannten Bausteine für eine gute Baukultur müssen auch gelebt werden. Dabei handelt es sich um einen Prozess, der kontinuierlich weitergeführt werden muss.

 

2. UMBAUKULTUR

Die Themen Nachhaltigkeit, Bauwende, Ressourcenschonung, die Nutzung und Inwertsetzung der „Grauen Energie“ oder – wie die Bundesstiftung Baukultur in ihrem jüngsten Bericht7 schreibt – der „Goldenen Energie“, müssen aufbauend auf den bekannten Bausteinen konkretisiert und noch stärker in den Fokus aller am Bau Beteiligten gerückt werden.

Es gibt viele Themenfelder, die auch von der Landesinitiative Baukultur Rheinland-Pfalz verstärkt in den Blick genommen werden. Die Transformation der Kirchengebäude in Rheinland-Pfalz gehört ebenso dazu wie die energetische Ertüchtigung von Gebäuden. Die notwendige Klimaanpassung und der Klimaschutz stellen uns im Bauen nicht nur vor die Herausforderung, Ressourcen zu schonen oder Ökobilanzen zu erstellen. Nachhaltigkeit muss hier auch bedeuten, dass wir auf die geschaffenen Werte und vor allem auf die Orts- und Stadtbilder achten.

Bei all diesen notwendigen Veränderungen ist es von entscheidender Bedeutung, soziale Härten zu vermeiden und die Identität der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt zu bewahren. Gleiches gilt natürlich auch zum Beispiel für den Wirtschaftsfaktor Tourismus. Bei aller gebotenen Eile ist es gerade jetzt besonders wichtig, auch auf die Gestaltung zu achten.

Ob im Wohnungsbau oder im Landesbau – um den klimatischen Herausforderungen, den steigenden (Bau-)Kosten, dem Wandel in der Gesellschaft und dem technischen Fortschritt gerecht zu werden, müssen wir uns den Veränderungen stellen, Strategien entwickeln, Prozesse anstoßen und versuchen, alle Akteurinnen und Akteure auf dem Weg mitzunehmen.

 

3. TRANSFORMATION? GEHT NUR GEMEINSAM!

Was können wir aus den letzten 75 Jahren Bauministerkonferenz bzw. 20 Jahren Baukultur in Rheinland-Pfalz lernen? Was ist übertragbar?

Veränderungen gehen nur gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern. Zusammen kann man Prozesse anstoßen und sie gestalten! Sowohl in der Bauministerkonferenz als auch im Netzwerk Baukultur, das 2009 im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau- und Wohnungswesen (ASBW) ins Leben gerufen worden ist, konnte in den letzten Jahren viel gemeinsam bewegt werden.

An dieser Stelle sei noch einmal an die sogenannte „Phase 0“ erinnert. Es spart bei aller Schnelligkeit Zeit in den weiteren Phasen des Bauens oder in der Zusammenarbeit, wenn notwendige Informationen, Anforderungen, Bedürfnisse oder auch Hindernisse zusammen gedacht werden. Fundierte Grundlagen, das Wissen um Traditionen und der Blick in die Zukunft lassen die Herausforderungen eher zu Chancen werden.

Baukultur und die hier nicht abschließend aufgeführten Bausteine, die je nach Bedarf eingesetzt werden sollten, bieten Möglichkeiten, die Zukunft und damit auch die Transformation aktiv zu gestalten.

1 https://davosdeclaration2018.ch/de/dd;nav/index/davos-declaration [08.08.2023].

2https://www.bundesstiftung-baukultur.de/

3 Partner der Baukulturinitiative Welterbe Oberes Mittelrheintal sind die Architektenkammer Rheinland-Pfalz, die Struktur- und
Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord), in der auch die Geschäftsstelle sitzt, und die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE).

4 Architekturgalerie Kaiserslautern: https://architekturgalerie.architektur.uni-kl.de/, Initiative Baukultur Trier: https://bau-kultur-trier.de/,
Baukulturinitiativen Deutsche Weinstraße: https://www.kreis-bad-duerkheim.de/aktuelles/presse/pressemeldungen/2020/august/auftakt-
veranstaltung-baukultur-entlang-der-deutschen-weinstrasse/ [alle 08.08.2023].

5 https://baukultur.rlp.de/de/themen/wir-sind-heimat/ sowie https://www.zentrumbaukultur.de/wir-sind-heimat/wir-sind-heimat-20.html
[08.08.2023].

6 Kommunalbrevier Rheinland-Pfalz, 2019. Gemeindeordnung (GemO): § 64 Abs. 1 Satz 1 GemO definiert die Verbandsgemeinden in
Rheinland-Pfalz als aus Gründen des Gemeinwohls gebildete Gebietskörperschaften, die aus benachbarten Gemeinden desselben
Landkreises bestehen. https://Kommunalbrevier.de [08.08.2023].

7 Bundesstiftung Baukultur: Baukulturbericht 2022/23 „Neue Umbaukultur“, 2022. https://www.bundesstiftung-baukultur.de/
publikationen/pdf-zum-download/baukulturberichte [08.08.2023].